TV Grindel
Rot und Wiss - Für immer !
, Der Jugendverantwortliche, im Januar 2017

Jahresbericht der Jugi Grindel 2016

Jahresbericht der Jugi Grindel Als erstes möchte ich meinen Dank an jene Personen aussprechen, welche die Organisation sowie Leitung aller Aktivitäten der Jugi Grindel in den Jahren ohne Jugendverantwortlichen übernommen und weitergeführt haben. Es sind dies im speziellen: Rebecca, Anja, Liliane und Tobias, welche die Jugi geleitet und geführt haben, Marzell, der das Jugendkorbball wiederaufgenommen hat, und Jacqueline und Tobias, welche die Hauptarbeiten bezüglich der Lagerorganisation übernommen haben. Vielen Dank!

Das Jahr startete wie immer in der Turnhalle. Mit der grossen und kleinen Jugi treffen sich die Leiterinnen und Leiter jeweils am Montagabend zu den Turnstunden. Den im Schnitt ca. 30 teilnehmenden Kinder werden abwechslungsreiche und interessante Turnstunden geboten, welche von den verschiedenen Bewegungsgrundformen bis hin zu komplexeren Spielen und Parcours alles abdecken. Den teilweise eher frostigen Temperaturen trotzend, haben die Kinder sichtlich Freude an den Turnstunden, was immer wieder eine Bestätigung für das Leiterteam liefert.

Mit dem verlagern der Lektionen ins freie beginnt auch bald die Vorbereitung auf den Jugitag. So werden immer wieder die Einzel- sowie Gruppenwettkämpfe in die Lektionen eingebaut. Der diesjährige, zweitägige Jugitag fand in Bättwil statt. Am Samstag kämpften 19 Knaben und Mädchen aus Grindel in den verschiedenen Leichtathletikdisziplinen um die Medaillen. Bei schönstem Sommerwetter und heissen Temperaturen massen sich die Grösseren in Disziplinen wie Kugelstossen, 80. und 1'000 Meter Lauf, sowie Hoch- und Weitsprung mit den gleichaltrigen Kindern der Region. Die jüngeren Kinder absolvierten Wettkämpfe wie Standweitsprung, Ballweitwurf, Zielwerfen, Hüpfen über Seil oder Sackhüpfen. Herzlich gratulieren wir an dieser Stelle den Medaillengewinnern. Es sind dies: Samuel Laffer, Timon Borer und Raffael Stegmüller.

Am Sonntag fanden die Gruppenwettkämpfe statt. Leider zeigte sich Petrus nicht gnädig und das schöne Wetter vom Samstag wich strömendem Dauerregen. Nichts desto trotz traten wir mit zwei Mixed-Mannschaften an. Die Grossen spielten in der Mittelstufe Kastenball sowie Ball über die Schnur und klassierten sich schlussendlich im hinteren Mittelfeld. Da wir hier mit einem vergleichsweise jungen Team angetreten sind, ist dies ein gutes Resultat, auf welches in zwei Jahren aufgebaut werden kann. Besser lief es bei den Jüngeren. Hier wurde die Unterstufe regelrecht dominiert und die Kinder von Grindel eilten von Sieg zu Sieg. Dies brachte neben dem 1. Rang gleichzeitig die Qualifikation für den Kantonalfinial im September ein. Dieser konnte ebenfalls Gewonnen werden. Gratulation! Herzlichen Dank an alle Leiterinnen und Leiter, Kampfrichter sowie alle Eltern die uns tatkräftig unterstützt haben.

Am 10. Juli war es dann endlich wieder so weit. Rund 44 Kinder, hauptsächlich aus Grindel und Bärschwil, machten sich zusammen mit 16 Leiterinnen und Leiter auf den Weg ins Jugilager. Verteilt auf einen Car und einen Kleinbus machte sich die freudige Schar auf nach St. Stephan. Die heissen Temperaturen machten unterwegs allerdings nicht nur den Kindern zu schaffen, nein, auf halber Strecke gab auch der Kleinbus seinen Geist auf. Nach mehrmaligen, nur bedingt erfolgreichen Startversuchen entschied man sich schliesslich das Büsschen auf einem Parkplatz abzustellen und die gestrandete Mannschaft im Car unterzubringen.

In St. Stephan angekommen, konnten sich die Kinder nach dem Mittagessen, bei Geschicklichkeitsstafetten auf dem örtlichen Turnplatz messen. Den sonnigen Tag wollte man in vollen Zügen geniessen, war man sich doch der schlechten Wetterprognose für die gesamte Woche bewusst. Am Montag, bei Spielen für Gross und Klein in und ums Haus, hatten die Kinder sichtlich Spass. Nicht zuletzt, da das schöne Wettter bis in den Abend hinein anhielt.

Am Dienstag auf der Wanderung öffnete Petrus nach gut einer Stunde derart die Himmelsschleusen, dass an eine Fortsetzung nicht zu denken war, und der Car die junge und durchnässte Wandergesellschaft abholen musste. Nun war das vorausgesagte schlechte Wetter definitiv im Lager angekommen. Man versuchte folglich das Programm mehr oder weniger beizubehalten, doch gelang dies nur bedingt. Zwei Hallenbadbesuche, eine Olympiade im Lagerhaus und zahlreiche Spiel-, Mal- und Basteleinheiten dienten als Alternativprogramm und halfen das schlechte Wetter vergessen zu machen.

Ganz zur Freude der Kinder konnten, trotz kurzer Regenschauer, Programmpunkte wie der Orientierungslauf, das Üben des Lagertanzes und der Sporttag draussen durchgeführt werden.

Den Heimweg am Freitag trat man nur ungern und mit Wehmut an. So war der Besuch des Funparks «Beo» in Bösingen genau das richtige um sich nochmals auszutoben und das Lager ausklingen zu lassen. Nebst den Kindern bereiten die zahlreichen Hüpfburgen, Parcours und weitere Möglichkeiten des Austobens auch dem Leiterteam (mehrheitlich den männlichen Vertretern) sichtlich Freude. So trat man zufrieden den letzten Abschnitt der Heimreise nach Grindel an. Dort angekommen verabschiedete man sich nach der traditionellen Vorführung des Lagertanzes.

Trotz des schlechten Wetters wurde den Kindern ein spannendes, herausforderndes und abwechslungsreiches Programm geboten. Ein grosses Dankeschön gebührt unserem Chauffeur, dem Küchenteam, welches uns die Woche hindurch mit feinem und nahrhaftem Essen verköstigte und dem kompetenten Leiterteam. Ein Dankeschön auch an die Kinder für die schönen Erfahrungen, die wir in bester Erinnerung behalten werden.

Wie anfangs erwähnt, wird in unserer Gemeinde seit rund eineinhalb Jahren wieder das Jugendkorbball angeboten. Dieses wird von rund zwanzig Kindern regelmässig besucht. Die Kinder haben sichtlich Gefallen am Korbballspielen gefunden. Erfreulicherweise konnten im Jahr 2016 bereits eine Mixed-Mannschaft an der U16 Kantonalmeisterschaft mitmischen. Höhepunkt der Saison war die Teilnahme an der Jugend-Schweizermeisterschaft, welche man in der hinteren Tabellenhälfte beendete. Die Kinder auf ihrem Entwicklungsweg zu begleiten sind tolle Erfahrungen.

Trotzdem stellt die Trainingsgestaltung eine grosse Herausforderung dar. In den Trainings mussten Kompromisse eingegangen und Abstriche gemacht werden. Besonders für die Jüngeren war es verständlicherweise schwierig, der Situation viel Positives abgewinnen zu können. Zuversichtlich stimmt, dass eine grosse Gruppe von jungen Kindern ähnlichen Alters, das Jugendkorbball besucht. Es besteht nun die Möglichkeit sie gezielter und angemessener zu fördern und zu trainieren. Im Jahr 2017 wird man folglich an der U14 Kantonalmeisterschaft mit einer Mannschaft teilnehmen können. Zudem werden einige Spieler und Spielerinnen aus unserer Jugendabteilung bei U16-Manschaften in Erschwil spielen, da wir leider aus Spielermangel keine Möglichkeit haben eine eigene U16- Mannschaft zu stellen. Die Neulancierung des Jugendkorbballs hat bereits erste Früchte getragen, konnten doch junge Turner aus dem Jugendkorbball in den Turnverein aufgenommen werden.

Marzell, vielen Dank für deinen tollen Einsatz, den du neben dem Amt als Oberturner auch hier leistest!

Zum Jahresabschluss trafen sich die Kinder der Jugi sowie des Jugendkorbballs am 10. Dezember im Cheminéesall in Grindel. Dieses Jahr absolvierten die Kinder eine Schnitzeljagd, welche die gemischten Gruppen quer durchs Dorf und manchmal auch etwas über die Dorfgrenzen hinaus führte. Nach diesem anstrengenden Nachmitttag waren die ein, zwei, drei und bei manchen fast vier Hotdogs sowie der leckere Kuchen genau das richtige um wieder zu Kräften zu kommen.

Alles in allem Blickt die Jugi Grindel auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Wir sind bestrebt, den Kindern ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Programm bieten zu können. Das Jugendkorbball ergänz die bisherigen Turnstunden optimal und bietet den etwas älteren Kindern eine hervorragende Vorbereitung auf die Zeit im Turnverein sowie der Damenriege.

Wie jedes Jahr sind wir auf der Suche nach weiteren Leiterinnen und Leiter. Interessierte können sich jederzeit gerne bei uns melden. Zum Schluss möchte ich mich nochmals bei allen Leiterinnen und Leiter, den Hilfsleiterinnen und Leiter sowie allen anderen Helfern bedanken. Ohne ihren Einsatz wäre ein solches Programm unvorstellbar.

Herzlichen Dank!